Zwei Tage Budapest und Umgebung

Eine bereits Ungarn-erfahrene Reisegruppe hat vom 22. – 23.5.07 eine Busreise unter der bewährten Leitung unseres Janos Rudas unternommen. Die Besichtigung von arpadenzeitlich bzw. hochmittelalterlich bedeutenden Plätzen mit Kirchen und einer Burgruine sowie im Vorbeifahren einer laufenden Ausgrabung am Budaer Burgberg standen am Programm.

Nach flotter Anfahrt standen wir bereits kurz nach 10 Uhr an der Stelle einer ehemaligen Abteikirche des mittelalterlichen Dorfes Kána an der Peripherie von Budapest. Wo heute ein modernes Wohnviertel mit guter Infrastruktur besteht, lag das Dorf in günstiger Lage (im S Berg mit Bach und dahinter die Ebene).  2003 – 05 fand die große Ausgrabung auf 26 ha statt und ergab einen Besiedelungszeitraum von 7000 Jahren. Als Erinnerung an diese Ortschaft hat man den Grundriss der kleinen Dorfkirche mit schön geschliffenen Steinplatten rekonstruiert – keine echte Restaurierung, aber gute Absicht der Baufirma). Ursprünglich hatte die kapellengroße Kirche mit Apsis nur 10 m Länge und wurde in der zweiten Bauphase etwa auf das Doppelte vergrößert (1131 – 1141 in Quadersteinbau). Der Ortsname Kána stammt aus einem Dokument von 1425. Am Vorberg im Süden stand eine mittelalterliche Abtei. Wie wir beim Vortrag über die Ausgrabungsergebnisse erfuhren, war die Bestattungsart in dieser Abtei und im Dorf sehr ähnlich (Gräber mit Steinquadern umgeben).

Nach einer Art Mittagspause in einem kleinen Lokal in der Nähe mit belegten Toastbroten und anständigen Getränken fuhren wir in die Varfok utca („Burgsporn-Gasse“) an der Budaer Burg zu einer laufenden Ausgrabung in einem Friedhof aus der Türkenzeit, einer Rettungsgrabung  wie über 100 pro Jahr in Budapest. Seit dem Neolithikum war der Burgberg dauernd besiedelt. Nun wurden bisher 45 Gräber mehrschichtig ergraben.  Die gefundenen Gebeine liegen in Ost-West-Richtung und stammen aus der Belagerungszeit durch kaiserliche Heere von 1541 bis zur Rückeroberung 1686. Die Gräber sind zumeist gestört, weiters wurden Grundmauern von Gebäuden aus dem 18. Jhdt. freigelegt (keine Burggebäude). Die Oberfläche war steinig und mit dicken Brandschichten von der Belagerung. Metallfunde gingen gleich an das Museum; wir konnten Reste von türkischen Pfeifen, einen Knochenspielstein mit griechischem Kreuz, Spielwürfel und schöne Ofenkeramikreste aus dem 16./17. Jhdt. betrachten.

Unser Weg führte uns danach ins Ungarische Nationalmuseum auf der Burg zum Vortrag über die Befunde und Funde von Kána, gehalten von einem jungen ungarischen Archäologen namens Terei. Über die kleine Kirche wurde berichtet, dass sie einen eher seltenen Querdurchgang im Turm hatte, dieser im 13. Jhdt. abgerissen und bei der Kirchenverlängerung in die Kirche eine Empore mit Säulenstütze eingebaut wurde. Eine Teilrekonstruktion der Kirchenwand mit Fenster und in Quadersteinen ist im Nationalmuseum zu sehen. Um die Kirche herum wurden 1077 Gräber gefunden mit Stoffwicklungen statt Särgen, nur Leichenbretter waren vereinzelt feststellbar. Viele mit Steinquadern (vom Kirchenabriss?) ummauerte Gräber zeugen von einem gewissen Wohlstand des Ortes. Die Randgräber sind einfacher gehalten, eine zeitgemäße Einordnung ist nicht möglich, nur soziale Ebenen sind feststellbar. Steine mit Kreuzzeichen – Vorstufen der Grabsteine – wurden gefunden.

Die Arpadenhäuser hatten eine Größe von 3,5 m x 2,5 m im Durchschnitt mit einem Ofen in der Ecke. Bei der etwas älteren Ost-West-Orientierung befand sich der Ofen in der NO-Ecke, bei Nord-Süd-Orientierung in der SW-Ecke. Durch die Landwirtschaft ist der Boden heute bereits 1 m abgetragen. Es konnte festgestellt werden, dass der Ort freiwillig verlassen wurde, da keine Brandspuren vorhanden sind; die Häuser wurden dann auch für andere Zwecke verwendet z. B. für Lager. Weiters wurden bienenkorbförmige Aufbewahrungsgruben und „Sitzgruben“ gefunden. Zwei Arten von Öfen sind feststellbar: a) ausgehöhlter Tonwürfel, b) Ofen mit herausgearbeitetem Außenbereich (zum Warmstellen?). Von letzterem ist im Museum ein 2,5 t schweres Original zu sehen. Bei jüngeren Häusern ist eine Quaderstein-Umrahmung  der Öfen feststellbar. In mehreren Fällen zieht sich von der Ofenecke eine grabenartige Verlängerung ins Gelände. Es ist unklar, ob es sich um eine Belüftung handelt oder zur Anbringung von Ständern für die Hauskonstruktion diente (Pfostenlöcher).  Der Eingangsbereich war eventuell gegenüber der Öfen, da dort zwei Vertiefungen gefunden wurden. Vergrabene Tontöpfe mit Eisenmesser, Tierknochen und Eierschalen waren event. Gründungsopfer, das Dach war bis auf den Boden heruntergezogen. In einem besonderen Kellerraum waren Pfostenlochreihen und eine ausgebrannte Tonmauer gefunden worden, d.i. event. ein Lagerraum.

Eine Gruppe von verschieden großen Öfen wurde ergraben (Durchm. von 1,2 m bis 1,5 m) = Aschen- und größere Bedienungsgrube. Ofenkuppeln wurden öfters erneuert, darin sind eingearbeitete Steine und Keramikstücke.

Weitere Funde: Töpfe verschiedener Größe und Tonkessel, Spiral- und Räderdekor im 12./13. Jhdt., aus 13. Jhdt. „österreichische Ware“. Becherformen mit typischer Querkanellierung, Hängekessel mit je zwei gegenüberliegenden Löchern im Rand. Als Zeichen am äußeren Boden: Drudenfuß, Rädermuster, Kreuze, Sonnenräder, Swastika ? Glasobjekte als reine Importware. Silbermünze Bela III aus 12./13. Jhdt.  „Ohrringe“ mit 2 – 3 cm Durchmesser aus Bronze und Silber mit S-Endung waren entweder Haarzopfringe oder Haarschmuck. Silberne Fingerringe ähnlich heutigen Eheringen mit Dekoration, Gürtelschnallen vom 10. – 14. Jhdt. (einmal in Bronze in Vogelform), bronzene Brustnadel und eiserne Schnallen. Waffen: Zwei Arten von Pfeilspitzen, Schwertgriff, Streitaxtrest, metallene Versteifungen von organischer Messerscheide, Eisensporen mit Sternen und Spitzen, Sternradsporen aus 13. Jhdt. Die Bewohner waren eher keine Bauern ! Schlösser und Schlüssel von Truhen, Spitzhacke, Scheren, Eisschuhe (Steigeisen ?) aus 12./13. Jhdt., viele Messer, Eisenbeschläge von Holzschaufelblättern, Eisenhacke, Sensen, Rebmesser, Hufeisen, Äxte, ein Eisendepot. Vergoldete  Bronzebeschläge von Kästchen. Bleigewichte à ½ kg  und 1 kg.

Aufgrund der hochwertigen Funde (ungarisch mit petschenegischen Einflüssen) wird angenommen, dass es sich um eine wohlhabende Siedlungsbevölkerung mit gleichzeitig nur 50 bis 60 Personen im Ort handelte – siehe Kirchengröße.

Nach dem Vortrag durchquerten wir das uns schon von früher gut bekannte Nationalmuseum, besichtigten wieder den Skulpturenfund aus der Rennaissance, der 1974 in einem Keller auftauchte. In einem Seitenraum war ein Sensationsfund aus jüngster Zeit zu bewundern. Aus dem Schlamm eines Brunnens barg man nicht nur sehr gut erhaltene Lederschuhe von Kinder- bis Erwachsenengröße nebst verschiedenem Holz sondern auch ein in einem Tonklumpen erstaunlich gut erhaltenes Seidentuch aus der Zeit der Anjous (Rennaissance).

Wir bedankten uns bei unseren Archäologen, Herrn Terei samt Begleiter, für die ausgezeichnete Tagesbetreuung  und verbrachten den restlichen Nachmittag vom Hotel Ibis aus zur freien Verfügung, welchen einige zum Besuch einer wohl sortierten Markthalle benützten, um sich mit Gänseleberpastete, Wurst und Obst etc. einzudecken. Abends ging es per Bus zum Kai Nr. 1 der Personenschifffahrt, wo wir ein entzückendes Schifflein bestiegen, um eine Fahrt entlang der Margareteninsel  und an Burg, Parlament, Technischer Universität, neuem Theater und anderen herrlichen Gebäuden vorbei zu absolvieren, um auch das Abendessen in Form eines erlesenen Buffets einzunehmen. Es ist ein erhebender Anblick, wenn man an Deck steht und all die Jahrhundertbauten, welche von Fotos und Postkarten bestens bekannt sind, in natura an einem vorbeiziehen.

Nach einem gut verbrachten Abend mit ausgezeichneten Getränken im Hotel Ibis machten wir uns am Morgen auf den Weg nach Ócsa, ca. 25 km südlich von Budapest.

Zweimal kamen wir an diesem Tag  mit dem Orden der Prämonstratenser in Berührung, welcher nicht nur ab 1129 von Magdeburg aus besonders Norddeutschland christianisierte und kultivierte sondern ab dem 13. Jhdt. auch in Ungarn größere Klöster mit respektablen Kirchen und Basiliken errichtete. Siehe Großer Brockhaus: Orden 1120 von Norbert von Xanten  in Prémontré (Dep. Aisne) gegründet: besondere Pflege der Liturgie und Seelsorge jeder Art, durch die Reformation Orden sehr geschwächt, im Verlauf der Franz. Revolution nahezu vernichtet, erst im 19. Jhdt. wieder von Bedeutung (1978: 1280 Mitglieder in 48 Abteien).

Im 13. Jhdt. wurde in Ócsa ein arpadenzeitliches Dorf abgesiedelt und die Kirche (zur Hl. Maria) mit anschließendem Kloster erbaut. Es ist eine dreischiffige Kreuzbasilika, im Westen mit zwei Sakristeien (in Ungarn selten) und einer Mauerumwallung aus dem 17. Jhdt.  1990 begannen die wissenschaftlichen Arbeiten und mehrjährige Renovierungsarbeiten, derzeit ist es die bestrestaurierte ungarische Kirche aus dem 13. Jhdt.  Es handelt sich um keine Geschlechterkirche und sie ist heute als reformierte Kirche im Gebäude ein Kunstdenkmal. Die älteste Kirche bestand ab 1195, der Mongoleneinfall hat nichts zerstört! Bau im romanischen Stil mit gotischen Elementen, die Orgelempore in Barock. 1985 genaue archäologische Aus- grabungen und Restaurierungsarbeiten. Vom Kloster ist nichts übrig geblieben, die Kirche hat zwei Eingänge für Mönche und Bevölkerung. Der Kirchbau begann im Hauptschiff von der Apsis aus, daher vorne reicher ausgestattet mit Kreuzrippengewölbe, hinten aus Geldmangel schlichter mit einfacheren Seitenbögen. 1986 wurden in der Kirchenmitte Reste des Lettners (Abtrennung zum Volk) mit einer Höhe von 1,5 m gefunden. Zwischen achteckigen romanischen Säulen stehen symetrisch gotische dazwischen. Auch in den Seitenschiffen sind romanische und gotische Rund- bzw. Spitzbögen gemischt. Der Bau erfolgte auf königlichen Befehl, die gut sichtbaren Steinmetzmonogramme stammen aus Estergom. Im vorderen Teil sind teilweise Fresken zu sehen (Ende 13. Jhdt.) und waren zu jener Zeit eher selten. Die Türken haben dankenswerter Weise die Fresken übertüncht, sie sind erhalten geblieben, bei der erst- maligen Restaurierung sind sie 1900 jedoch stellenweise zu tief abgekratzt  und schwer be- schädigt worden. Neben Jesus mit 6 Aposteln und dem Jüngsten Gericht ist die Krönung Mariens in der Apsis mit allen 12 Aposteln zu sehen, an den Pfeilern links der Hl. Nikolaus und rechts der Hl. Georg. Die Original-Weihekreuze von zwei Weihen (1. Weihe Errichtung, 2. Weihe Fresken) sind noch übereinander sichtbar. In der Apsis links gotischer Tabernakel, rechts zwei Nischen für Bibeln und Bücher.

Am Vormittag ging die Fahrt weiter nach Zsámbék, einem schmucken Ort hinter dem Budaer Gebirge. Diese fruchtbare Gegend war schon immer wichtig (Fund: Röm. Reitergrab mit Trense). Im 11./12. Jhdt. bestand eine kleine Kirche, deren Grundmauern in den heutigen imposanten Überresten einer von den Prämonstratensern zu Anfang des 13. Jhdts. errichteten dreischiffigen Basilika enthalten sind. Zu Anfang des 20. Jhdts. wurde untersucht. Nach einem Erdbeben- und Feuerschaden durch Blitzschlag diente die Ruine ab 1763 als Steinbruch. Nun werden die verschleppten Steine und Bauteile wieder aus alten Häusern eingesammelt und in einem Lapidarium säuberlich verwahrt.

Ein Friedhof mit 463 Gräbern aus der Arpadenzeit wurde ergraben. Aufgrund anthropologischer Untersuchungen ergab sich, dass die Bevölkerung französischen Einschlag hatte (Kapetinger-Familie Aynard mit französischem Gefolge). Man passte sich jedoch an die ungarischen Verhältnisse an, z. B. bei den Bestattungen. Die Gründergräber in der ersten Kirche waren aus rotem Marmor aus dem Sütö-Gebirge (Donauknie).

Nördlich der Basilika befanden sich ein Kreuzgang mit Ziegelboden, mehrere Gebäude und Werkstätten. Das heutige Lapidarium war die Küche, im Geschoß darüber (heute Aussichtsplattform) der Speisesaal. Die Basilika hatte eine Westempore (Herrenchor nach süddeutschem Muster) mit großem Rundfenster. Die beiden Türme waren auch gegen die Seitenschiffe offen (akustische und optische Verbindung zum Hauptschiff, Benützung als Kapelle). Im 15. Jhdt. wurde gotisches Spitzwerk an der Westfassade eingebaut.

Der in Ungarn gegründete Orden der Pauliner übernahm unter König Matthias Corvinus das Kloster. Die Türken – 1541 in Budapest – erreichten Zsámbék und vertrieben den Orden, verwendeten die Burg. Später stürzte das Kirchendach ein, Erdbeben und Brand vernichtete die Basilika endgültig. Inzwischen wurde das noch vorhandene Mauerwerk gesichert, teilweise mit Ziegelmauerung; nur wenige Architekturteile konnten wieder dem Bau hinzugefügt werden. Neben dem Südturm fand man die Grundmauern eines alten Kirchturms: Rekonstruktionsversuch mit Wendeltreppe.

Nach einem Gasthausaufenthalt am Hang oberhalb des Kirchengeländes mit schöner Aussicht auf den gesamten Ort bewegten wir uns gelabt und gestärkt auf den Einschnitt zwischen Budaer- und Pilis-Gebirge zu. Im Komitat Pest befindet sich 25 m über der Ortschaft Solymar ein mittelalterlicher Burgenrest auf einer ehemals bronzezeitlichen Höhensiedlung. Die Burg ist erstmals 1266 urkundlich erwähnt, aber das Errichtungsjahr ist unbekannt, der Bestand um 1355 – 1395 aber sicher, gelegen an der Straße Komarom – Estergom als Machtmittel für Rückzug und Ausfall. Im königs- oder königstreuen Besitz wurde die Burg zuletzt 1531 nach der Schlacht von Mohacs (1526) erwähnt; sie wurde nämlich damals von den Ungarn im Sinn der verbrannten Erde abgefackelt.

Ursprünglich 30 x 80 m im Oval, Palas am Nordflügel 9 x 17 m. Die Rekonstruktion fällt schwer, da die Steine im Ort verwendet wurden. Der Eingang war eventuell im Nordosten. Unterkellerung ein- bis zweistöckig, zuletzt wurde der extrem tiefe unterste Keller mit gut sichtbarem erhaltenem Eingangstor freigelegt (Westseite, 16. Jhdt., Verwendung unbekannt). Es wurden Trennmauern mit weißer Bemalung festgestellt. In der Renaissance Anfang des 16. Jhdt. war Umbau erfolgt, Tür- und Fensterlaibungen konnten anhand von Bruchstücken rekonstruiert werden. Ebenso erfolgte die Rekonstruktion eines 7 m hohen hölzernen Bergfrieds auf alten steinernen Grundmauern. Der vorerst freistehende Bergfried wurde im 16. Jhdt. mit einer Mauer an die Burg angebunden, wodurch ein Burgvorhof entstand. Erste Untersuchungen 1929 – 1934, 1970 gesamter Grundriss festgestellt, 2005 als EU-Projekt Ausgrabungen und Restaurierung. Ab 2006 begehbar für das Publikum: Burgmauer aufgebaut, Turm und Tor ebenfalls fertig, der alte Brunnen restauriert mit gedachtem Oberbau. Die gesamten Burggebäude bleiben jedoch unrestaurierbar.

Damit hatten wir unser reichhaltiges und interessantes Besichtigungsprogramm für diese Reise beendet, unser Bus schlug wieder einmal den Weg nach Westen ein. Nach kurzer Grenzabfertigung kamen wir am Abend fast pünktlich in Wien an (Wladimir Putin in Wien!).

Abermals konnten wir historische Bauwerke bedeutender Art in unserem Nachbarland Ungarn studieren, in diesem schönen und freundlichen Land, mit dem Österreich nicht etwa nur durch eine eifrige Heiratspolitik seit dem 16. Jhdt. eng verbunden war sondern vor allem immer kulturell und in der Abwehr der vielen Türkenstürme schicksalhaft und eng zusammengearbeitet hat. Wir wollen unserem Initiator und Reisebetreuer Janos Rudas und allen Mitwirkenden herzlich danken und dürfen uns auf das Gelingen einer längeren Reise nach Rumänien im September 2007 freuen.

Gerhart Maier, Sen.Arch.